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Nach langer Planung war es am 9. Juni 2009 endlich so weit. Der Aufbau unseres Nieder-
Morgens um 8 Uhr konnte man dem zukünftigen Seilgarten wirklich noch nicht ansehen, was schon recht bald aus ihm werden würde. Die Hauptstützpfosten des Seilgartens, 4 kräftige Baumstämme, waren noch mit Brettern abgestützt, die Betonierlöcher noch offen.


Am Dienstag gegen 14 Uhr ging dann richtig zur Sache.
Zuerst mussten kleinere Holzstämme geschält werden: Rinde ab! Anstrengend!
Aus diesen Stämmen entstand der Kletterwald, eine Reihe aufrecht stehender Stämme, an denen in unterschiedlichen Höhen und Abständen hölzerne Tritte angebracht wurden.
Diese "Tritte" mussten natürlich erst noch hergestellt werden. Erst Löcher für die Schrauben bohren und anschließend die "Tritte" vom Stamm absägen.
Während ein Team die Tritte herstellte, war ein zweites Team damit beschäftigt, die Löcher zu graben, in denen die Kletterwald-




Und weil es in einem Seilgarten ja auch irgendwo Seile geben sollte, beschäftigte sich das dritte Team mit den Tauen und Seilen. Auf den dicken Tauen können die Kinder laufen und sich daran festhalten. Die dünneren Seile dienen als Geländer der "Urwald-



Mit der Erde, die beim Ausheben der Löcher für den Kletterwald ausgebuddelt wurde, haben fleißige Helfer und Aufbietung aller Kräfte die großen Betonier-




Der Chef persönlich hat dann die Löcher für die Taue in die Stämme gebohrt. Das war für ihn aber dann doch keine so schwere Arbeit, da sich der Bohrer selbstständig ins Holz fraß und der "Chef" nur den Schalter der Bohrmaschine drücken musste.
Eine eifrige Helferin von den Oberberger Wirtschafts-


Jetzt kamen endlich die Taue und Seile ins Spiel. Als erstes Element wurde die Urwaldbrücke quer durch den Seilgarten gespannt. Drei starke Taue wurden zwischen zwei gegenüberliegenden Stämmen gespannt und verknotet. Mit den Knoten gab's dann stellenweise doch unerwartete Schwierigkeiten. Ist auch nicht ganz einfach, einen Knoten so zu knoten, dass er auf einer ganz bestimmten Stelle im Tau landet.
Nach dem spannen der drei Haupttaue, wurde aus dünneren Seilen ein Geländer für die Urwaldbrücke angefertigt. Auch das war nicht einfach, weil die dünneren Seile in die Haupttaue eingespleißt werden mussten. An dieser Aufgabe sind die Helfer dann reihenweise verzweifelt. Aber nach langer, mühevoller Arbeit war auch das geschafft.




Neben der Urwaldbrücke nahm auch der Klatterwald zunehmend Gestalt an. Die Stämme waren in der Zwischenzeit fest im Boden verankert worden. Jetzt war wieder Bohren angesagt. Die Stämme mussten an der richtigen Stelle durchbohrt werden, um dort die "Tritte" anzuschrauben.

Am nächsten Tag gings dann schon vormittags los. Die restlichen Taue und Seile wurden angebracht, vorgedehnt, wieder gespannt und anschließend felsenfest verknotet und mit Klemmen gesichert. Es gehört schon etwas Übung dazu, bei den vielen Tauen, Schlingen und Knoten nicht den Überblick zu verlieren.
Für das Nachspannen der Taue und das Sichern mit den Schraub-




Dann gab es doch noch einen dickes Problem! Die Holzschnetzel, die wir als Fallschutz bestellt hatten, um damit den Boden unter den Seilen auszupolstern, waren irrtümlich an eine andere Schule geliefert worden. Neue Holzschnetzel hätten wir erst eine Woche später bekommen können! Was nun? Alle Kinder beider Schulen eine Woche lang vertösten und den Seilgarten absperren? Unmöglich!
Also haben alle mit angepackt und auf dem gesamten Schulhof alle verfügbaren Holzschnetzel eingesammelt. Mit Schaufeln, Rechen und den Händen, in Eimer, Schubkarren und Hosentaschen wurden alle Schnetzel zusammengekratzt und in den Seilgarten verfrachtet. Zum Glück haben die vorhandenen Holzschnetzel gereicht.
Unser Seilgarten erfüllte damit die Sicherheitsbestimmungen, wurde erfolgreich geprüft und abgenommen und konnte am 10.06.2009 gegen 15 Uhr offiziell eröffnet werden.



Die ersten Kinder, die den Seilgarten ausprobieren konnten, waren die fleißigen Helfer und die Schülerinnen und Schüler der OIGO.
Lachend und singend, mal auf allen Vieren oder auf dem Bauch, mit gegenseitiger Hilfe und auch ohne, einige schnell, andere langsam, vorsichtig und mutig... wie auch immer: Alle hatten sie einen riesengroßen Spaß!
Die Arbeit hat sich gelohnt! Ein riesengroßes Dankeschön an alle fleißigen Helfer und Sponsoren, dass Sie durch Ihre Unterstützung dieses Spielplatz-


