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Viele Leser kennen sicher den Hit "Life is live" von Opus, oder? Alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule kennen das Lied jetzt auch, allerdings mit einem anderen Text. Denn wir haben zur bekannten Melodie unser Klassenfahrt's-
Klassenfahrt! Nana na nana! Das wird 'ne schöne Zeit! Nana na nana!
Klassenfahrt! Nana na nana! Nur Freizeit weit und breit! Nana na nana!
Uns're Schule geht auf Reisen und alle sind dabei.
Gar nicht rechnen, lesen, schreiben. Wir haben einfach frei.
Klassenfahrt! Nana na nana! Das wird 'ne schöne Zeit! Nana na nana!
Klassenfahrt! Nana na nana! Nur Freizeit weit und breit! Nana na nana!
(Natürlich gibt es noch mehr Strophen.)
Am Montagmorgen trafen zur gewohnten Schulzeit viele aufgeregte Kinder in der Schule ein. Statt Schulranzen wurden Koffer und Taschen geschleppt und gezogen, geschoben und gerollt. Einige Kinder wurden dabei tatkräftig von ihrem Kuscheltier unterstützt.
Nach scheinbar unendlich langer Wartezeit kamen auch unsere beiden großen Reisebusse. Die Aufregung stieg. Die Koffer und Taschen wurden verstaut ... und wieder ausgepackt, weil das Kuscheltier doch unmöglich im Kofferraum mitfahren kann. Dann endlich: aufstellen, einsteigen, durchzählen, winken und das ein oder andere Tränchen weg wischen. Die Reise ging los. Bei (noch) strahlendem Sonnenschein fuhren uns die Busse unserem Ziel entgegen, der Jugendherberge in Windeck.




Nach langer und aufregender Busfahrt wurde an der Jugendherberge erstmal gefrühstückt und anschließend das weitläufige Gelände erkundet. Da gab es große Wiesen mit tollen Kletterbäumen, einen Fußballplatz, Basketballkörbe, 2 Feuerstellen, gemütliche Sitzgruppen und einen Wald direkt am Grundstück, der sehr zum Spielen, Verstecken und Buden-
Die Decke in so einen Deckenbezug hinein zu bekommen ist doch ganz einfach!
Aber wie komme ich anschließend wieder raus?
Zum Glück halfen sich die Kinder gegenseitig und wenn gar nichts mehr ging, war immer eine Lehrkraft zur Stelle.


Auch die Mahlzeiten waren für einige zunächst etwas ungewohnt. Zum Frühstück und Abendessen gab es ein Buffet. "Darf ich mir nur dass nehmen, was ich mag?" Viele Kinder genossen die Möglichkeit, selber frei wählen zu können. Einige waren ein bisschen überfordert: Nehme ich Brötchen oder Brot? -
Zwischen den Mahlzeiten gab es zahlreiche Angebote, sowohl auf dem Gelände der Jugendherberge, als auch im nahen Wald. Da leider das Wetter am Montagnachmittag überhaupt nicht mitspielte, mussten montags viele Angebote im Gebäude stattfinden. Zum Glück war das Foyer geräumig genug.

Am Dienstagabend gab es dann noch eine Besonderheit: einen bunten Abend. Einige Klassen hatten kleine Aufführungen, Kunststücke und Witze vorbereitet, die sie den versammelten Kindern vorführten.
Auch die Lehrer hatten etwas vorbereitet: Dornröschen. Die Kinder hatten jede Menge Spaß, als die Lehrer in Verkleidung das Märchen Dornröschen aufführten.
Am Mittwoch ging's dann leider schon wieder zurück. Auch das war natürlich wieder mit Aufregung verbunden, die viele Schüler schon sehr früh aus den Federn trieb:
5:50 Uhr morgens:
Auf dem Flur knallt eine Tür. Eine Stimme brüllt über den (noch) leisen Flur: "In zehn Minuten gibt's Frühstück!"
Eine Lehrkraft macht verschlafen eine geistige Notiz: "Uhr lesen wiederholen."
kurz vor halb sieben:
Wieder brüllt eine Stimme über den nicht mehr ganz so ruhigen Flur: "Der Bus ist da!"
OK! Das war's dann mit dem ruhigen Morgen.
Nach dem Frühstück stand wieder eine große Herausforderung an: Packen!
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Aber auch diese Probleme lösten sich mit der Zeit. Und zum Schluss waren alle Koffer und Taschen, Kinder nebst Kuscheltieren und natürlich auch die Lehrkräfte wohlbehalten wieder im Bus untergebracht. Die Rückfahrt verging bei strömendem Regen wie im Fluge. An der Schule warteten dann schon zahlreiche Eltern und die vertrauten Gesichter dier Taxi-
"Fahren wir nächstes Jahr wieder in die Jugendherberge?"
Nächstes Jahr machen wir keine Schulfahrt, aber die nächste Schulfahrt kommt bestimmt!
Und bestimmt haben wir dann wieder so viel Spaß. So wie bei dieser Fahrt und den Fahrten davor...